Inmitten einer globalen Pandemie, die Regierungen auf der ganzen Welt zu neuen Ausgabenmaßnahmen zwingt, zeigt die jüngste Open Budget Survey (OBS) der International Budget Partnership (IBP), warum es Grund zur Sorge gibt: Vier von fünf der 117 untersuchten Regierungen erreichten nicht die Mindestschwelle für eine angemessene…
Unter dem Modell der Obersten Rechnungskontrollbehörde (ORKB) mit Rechtsprechungsbefugnis versteht man eine Institution, die alle Prüfungsarten – Wirtschaftlichkeitsprüfungen, Recht- und Ordnungsmäßigkeitsprüfungen sowie Prüfungen der Rechnungsführung – durchführen kann und darüber hinaus mit der Befugnis ausgestattet ist, formelle Entscheidungen über die Sanktionierung haftbarer Managerinnen und Manager des öffentlichen Sektors zu erlassen, wenn ihre Prüfungserkenntnisse Unregelmäßigkeiten aufzeigen oder wenn solche Unregelmäßigkeiten von einem Dritten an die ORKB herangetragen werden.
Die Prüfung des Rechnungsabschlusses verfolgt das Ziel, Vertrauen in den Rechnungsabschluss zu schaffen, damit dessen Nutzerinnen und Nutzer Entscheidungen treffen können. Rechnungsabschlussprüferinnen und -prüfer geben eine unabhängige Einschätzung darüber ab, ob der Rechnungsabschluss in Übereinstimmung mit dem festgelegten Rahmen dargestellt ist und die Vermögens- und Finanzlage einer Einrichtung präzise widerspiegelt. Mit der Weiterentwicklung und dem Wachstum der Organisationen hat sich auch die Komplexität ihrer Tätigkeiten erhöht, was großen Einfluss auf die Ansätze für Rechnungsabschlussprüfungen nahm. Diese Entwicklungen löschen die früheren Methoden nicht aus, sondern bauen auf diesen auf, um das Prüfungsverfahren effizienter und wirksamer zu gestalten.