Protected: Vorbereitung auf ein digitales Prüfungspersonal: Erkenntnisse aus dem Einsatz von KI-Agenten an der ORKB Schweiz
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Am 29. September 2021 hielt das Komitee für den Ausbau von Sachkompetenzen (CBC) der INTOSAI seine jährliche Sitzung des Steuerungskomitees ab, die vom südafrikanischen Auditor General Tsakani Maluleke, dem Vorsitzenden des CBC, und der schwedischen Auditor General Helena Lindberg, der stellvertretenden Vorsitzenden des CBC, geleitet wurde. Die virtuelle Veranstaltung enthielt aktuelle Informationen von den Obersten Rechnungskontrollbehörden (ORKB), die die Unterausschüsse, Task Forces und Arbeitsgruppen des CBC leiten, deren Arbeit…
Das Government Accountability Office (GAO) – die Oberste Rechnungskontrollbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika – gründete sein Innovationslabor im Jahr 2019 als Forschungseinheit, die sich der Untersuchung und Erprobung von Data-Science-Methoden sowie neu aufkommenden Technologien widmet. Ziel ist die Erweiterung der Kontrollmöglichkeiten des GAO in der sich weiterentwickelnden Web3-Landschaft. Vor Kurzem besuchte die INTOSAI-Zeitschrift das Labor am Hauptsitz des GAO, wo ein dynamisches Team aus Data Scientists, Technologinnen und Technologen sowie Analystinnen und Analysten zusammen an einer Reihe neuartiger Projekte, die vom Einsatz großer Sprachmodelle bis hin zur Nutzung erweiterter Realität reichen, arbeitet.
Die Prüfung des Krisenmanagements im Bereich der Bahninfrastruktur wurde auf Eigeninitiative der Obersten Rechnungskontrollbehörde Polen (ORKB Polen) durchgeführt und befasste sich unter anderem mit Verfahren, die während der größten Störung der Bahnverkehrssteuerung im März 2022, drei Wochen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, zur Anwendung kamen. Die Prüfung war ebenfalls durch zahlreiche Probleme und Unfälle im Bahnverkehr motiviert. Im Jahr 2020 ereigneten sich 516 Bahnunfälle, von denen sechs schwere Unfälle waren, die durch Zusammenstöße oder Entgleisungen von Zügen verursacht wurden und die Personensicherheit auf Bahngeländen beeinträchtigten. Zudem wurden 1.218 Vorfälle verzeichnet, die weder zu Todesfällen oder schweren Verletzungen noch zu Sach- oder Umweltschäden führten. Diese Vorfälle hätten jedoch zu Ereignissen werden können, die in Krisenmanagementplänen vorgesehene Maßnahmen erforderlich machen. Die Prüfung begutachtete ebenfalls Probleme, die zur Jahreswende 2022/2023 bei Massentransporten von Kohle aus den Seehäfen festgestellt wurden, Probleme im Zusammenhang mit Flüchtlingsströmen aus der Ukraine, Schwierigkeiten im Bahnverkehr im Bereich des Warschauer Knotens, die auf Investitionsarbeiten in den Jahren 2020–2023 zurückzuführen sind, sowie Störungen im Bahnverkehr, die in den Jahren 2020–2023 durch die unerlaubte Übertragung von „Funk-Stopp-Signalen“ (radio-stop signals) verursacht wurden.